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Lexikon des Aberglaubens

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Verfasserangabe: Helmut Hiller
Jahr: 1986
Verlag: München, Süddt. Verl.
Mediengruppe: Sachbuch Erwachsene
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Inhalt

Dieses Lexikon hält natürlich keinem Vergleich mit dem Standard-"Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens", herausgegeben zwischen 1927 und 1942 von Bächtold-Stäubli stand (Reprint in 10 Bänden bei de Gruyter für 358.- DM). Dennoch vermittelt der historisch versierte Autor (zuletzt BA 7/78, 223) gerade den Zeitgenossen einen Einstieg in den Volksglauben der vor- und nichtindustriellen Jahrhunderte, die eine Affinität zum Mode-Thema Esoterik haben. Von "Abendrot" bis "Zwölfnächte" ist (oft arg knapp) nachzuvollziehen, wie unsere Altvorderen in quasireligiösen Handlungen und Wunder- und Nahrungsmitteln, in Orakeln, Zeichen und Deutungen den Widrigkeiten des Alltags zu begegnen suchten. Querverweise stellen Zusammenhänge her. Das Nachwort arbeitet Wechselbeziehungen zwischen (christlichem) Glauben und Aberglauben heraus. (2)

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ISBN: 3-7991-6332-8
Beschreibung: 319 S.
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